Landesarbeitsgemeinschaft "Freier Träger der Jugendsozialarbeit" Sachsen e.V.

Möglichkeiten der Deeskalation bei aggressiven und gewalttätigen Verhaltensweisen junger Menschen

Zielgruppe

Erzieher
Sozialpädagogen
pädagogische Fachkräfte

Interessierte

Seminarnummer

I.6_SMS-2020

Seminargebühr

Mitglieder:
 165,00 € / TN

Nichtmitglieder:
 200,00 € / TN

Seminardaten

Donnerstag, 01 Oktober 2020

Freitag, 02 Oktober 2020

Anmeldeschluss

Donnerstag, 03 September 2020

Trainer/in

Thomas Theuring

Eingesetzte Methoden

Input

Einzel- und Gruppenübungen

Rollenspiel

Erfahrungsaustausch

Praktische Übungen

MitarbeiterInnen in pädagogischen Projekten werden in ihrer Arbeit nicht selten mit Aggressionen der Jugendlichen konfrontiert. Das Spektrum reicht dabei von verbalen Angriffen bis zu körperlichen Attacken gegen andere Jugendliche oder Mitarbeiter selbst. Um in solchen Situationen angemessen handeln oder besser noch, sie rechtzeitig erkennen und vermeiden zu können, braucht es neben der nötigen Aufgabenklarheit im pädagogischen Prozess, auch methodisches und praktisches Grundwissen der Deeskalation.

- Welche Hintergründe aggressivem Verhaltens gibt
 es?

- Wie reagiere ich, wenn ein Jugendlicher mit einem
 anderen streitet?

- Wen muss ich zuerst schützen - mich oder meine
 Schutzbefohlenen?

- Welche Sicherheitsvorkehrungen können im Team
 getroffen werden?

- Was löst es in mir aus und wie reagiere ich, wenn ich
 selbst verbal oder körperlich attackiert werde?
 


 Diese Fragestellungen werden im Seminar mittels theoretischer Informationseinheiten, praktischer Beispiele aus konfrontativer Pädagogik , sowie handlungspraktischen Übungen erörtert und geklärt. Es folgt eine grundlegende Orientierung an den Erfahrungen, Bedürfnissen und Erwartungen der Teilnehmer.

Schwerpunkte

- Theorien zu Ursachen und Auslösern aggressiven
 Verhaltens sowie entsprechend differenzierte
 Handlungsstrategien

- Rechtzeitiges Erkennen von bevorstehenden
 Eskalationen

- Einführung in Krisenkommunikation

- Vorstellung von Methoden des Aggressionsabbaus

- Klärung des Eingriffsmandates

- Kennen des eigenen Aggressions- und
 Konfliktverhaltens

- Erarbeitung von Täter-Opfer-Konzepten

- Praktische Übungen zum Eingreifen in gewalttätige
 Auseinandersetzungen